Gustav Klimt, Gold und Farbe

Phoenix des Lumières, Dortmund

Gustav Klimt, Gold und Farbe

Zur Eröffnung zeigt Phoenix des Lumières eine immersive Ausstellung, die den bedeutenden Persönlichkeiten der Wiener Kunstszene gewidmet ist, von der Gustav Klimt ein zentraler Vertreter ist.

Im kaiserlichen Wien am Ende des 19. Jahrhunderts gehört Gustav Klimt zu den wichtigsten dekorativen Malern der prächtigen Denkmäler der Ringstrasse. Am Anfang des neuen Jahrhunderts ist er der Präsident der Wiener Secession, einer Strömung, die sich von der akademischen Kunst lösen wollte. Klimt, der genauso berühmt wie umstritten ist, ebnet den Weg für die moderne Malerei. Die Farbe Gold und die dekorativen Motive, die charakteristisch für sein Werk sind, symbolisieren diese künstlerische Revolution. Die immersive Ausstellung zeigt die Werke, die das Schaffen von Klimt repräsentieren und denen er seine Berühmtheit zu verdanken hat: seine „Goldene Periode“, seine Portraits und Landschaften.

Diese immersive Ausstellung zeigt auch Werke großer Künstler der Wiener Szene wie Egon Schiele und Friedensreich Hundertwasser, die von Klimts Werk inspiriert wurden. Angetrieben vom künstlerischen Treiben des Endes des 19. Jahrhunderts setzt Schiele eine neue Art der Darstellung von Landschaften und des menschlichen Körpers um. Hundertwasser hingegen verleiht seinen architektonischen Strukturen und Malereien eine symbolische Dimension. Dieses künstlerische Eröffnungsprogramm lädt Sie ein, in die farbenfrohen und leuchtenden Werke von Gustav Klimt sowie in die Werke seiner Zeitgenossen und derer, die er inspiriert hat, einzutauchen.

Die immersive Ausstellung nimmt die Besucher*innen durch ein Jahrhundert Wiener Malerei mit. Sie bietet einen einzigartigen Zugang zu den Werken von Klimt und seiner Nachfolger anhand einer Präsentation von Portraits, Landschaften, Akten, Farben und Vergoldungen, die die Wiener Malerei des Endes des 19. Jahrhunderts und des 20. Jahrhunderts revolutionierten. Die Ausstellung nimmt sie mit auf eine Zeitreise, um die Werke der Wiener Secession zu entdecken.

Kreativdirektor: Gianfranco Iannuzzi
Entworfen von Gianfranco Iannuzzi, Renato Gatto and Massimiliano Siccardi
Grafik- und Animationsdesign: Cutback
Produktion: Culturespaces Digital®

Hundertwasser, Auf den Spuren der Wiener Secession

Bei dieser Ausstellung tauchen Sie in das Werk des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser (1928 – 2000) ein.

Als Maler und Architekt ist er einige Jahrzehnte später Erbe der Wiener Secession. Er verkörpert einen neuen künstlerischen Stil, der stark von der von Klimt initiierten Revolution geprägt ist. Seine Malerei und Architektur, die tief im vollkommenen Respekt vor der Natur und dem Menschen verwurzelt ist, reichen bis an die Quelle des Lebens und der Elemente zurück. Wie Gustav Klimt und Egon Schiele gibt der Künstler die Perspektive zugunsten einer Abfolge von Ebenen auf. Genau wie sie zieht er eine expressivere Linie, aus der unregelmäßige Formen entstehen, der geraden Linie vor: „Die gerade Linie ist eine vom Menschen gemachte Gefahr [...], [da sie] dem Menschen, dem Leben, der gesamten Schöpfung wesensfremd [ist]“, sagt er.

Hundertwassers Malerei ist eine Farbexplosion, die die Quelle des Lebens selbst und natürliche Elemente in einer Endlosspirale verkörpert. Sein künstlerisches Schaffen zur Homogenität der Architektur und der Menschen wird hier mit Hilfe von Techniken aus der Computergrafik und der Videoanimation neu interpretiert. Der Raum des Phoenix des Lumières verwandelt sich in einen Weg, der durch digitalisierte Bilder unterteilt wird. Die ideale Stadt des Künstlers entsteht allmählich auf den imposanten Fassaden des Phoenix in einem großen dynamischen Fresko, bestehend aus Formen und Farben, die sich im Rhythmus der Musik entfalten. Fenster mit unregelmäßiger Form lassen die farbenfrohen Gemälde lebendig werden und die Linien kreieren eine utopische Welt. Treten Sie auf die Bühne und werden Sie Teil des Werkes selbst, während Sie ganz frei im Phoenix umhergehen!

Produktion: Culturespaces Digital®
Künstlerischer Leiter: Gianfranco Iannuzzi 
Konzeption und Durchführung: Gianfranco Iannuzzi, Renato Gatto, Massimiliano Siccardi
Adaptation und Videoanimation: Cutback

Zeitgenössische Ausstellung: „Journey“

Das Produktionsstudio Nohlab hat ein digitales Werk mit dem Titel "Journey" geschaffen: eine experimentelle Reise, deren Thema die Entstehung von Photonen ist – Elementarteilchen des Lichts. „Journey" zeigt den Weg der Photonen durch alle Schichten des Auges bis hin zu den Nervenzellen, wo sie in elektrische Signale umgewandelt werden.

Regie und Gestaltung: Nohlab
Produktion: Culturespaces Digital®

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Carolin Ameskamp

presse-phoenix-lumieres@agentur05.de
0221-925454-819

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